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Umschulung abbrechen oder nicht

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Petruschka1703 #1 Link


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Dabei seit: Feb 28, 2016
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2016 - 16:14

Hallo liebes Forum,

ich habe ein dickes Problem: ich mache seit einem halben Jahr eine Umschulung zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistungen und merke seit längerer Zeit immer mehr, dass mir dieser Beruf so gar nicht liegt und überhaupt keinen Spass macht. Meine Hoffnung hatte ich zuletzt aufs Prakikum gesetzt, aber dieses entpuppt sich auch als grauenhaft uninteressant für mich. Ich habe auch Schwierigkeiten mit der Kosten- und Leistungsrechnung, zumal ich mich zum lernen so gar nicht motivieren kann.
Der ganze kaufmännische Kram ödet mich so an ...

Ich überlege nun ernsthaft, die Umschulung abzubrechen. Dies hätte für mich aber u.U. schwerwiegende finanzielle Konsequenzen, da das ganze vom Jobcenter bezahlt wird, dem gegenüber ich dann Schadensersatzpflichtig wäre.

Einige Fragen, die mir im Kopf jetzt rumschwirren:
Gibt es denn berufliche Alternativen, wenn ich die Umschulung doch noch beende?
Würde mich im Speditionswesen mit 47 Jahren überhaupt noch jemand als Berufsanfänger einstellen?
Oder ist das sowieso alles vertane Zeit für mich?

Danke für Eure Antworten!
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waldorf #2 Link


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Dabei seit: Jul 23, 2007
Beiträge: 1209

BeitragVerfasst am: 29 Feb 2016 - 09:42

Petruschka1703 wrote:
dass mir dieser Beruf so gar nicht liegt und überhaupt keinen Spass macht. ...grauenhaft uninteressant.....ich mich zum lernen so gar nicht motivieren kann. Der ganze kaufmännische Kram ödet mich so an ...

Wenn du das so ehrlich schreibst, hier eine ehrliche Antwort von mir: wenn ich lese, was du schreibst, tust du dir m.E. keinen Gefallen, dich durch die Umschulung zu quälen. Ein erfolgreicher Abschluß ist unter diesen Umständen wohl auch eher schwierig. Und wenn du derart unmotiviert eine Stelle antrittst, hat weder dein Arbeitgeber noch du selber was davon - und das ist unabhängig vom Alter. Wenn du nicht der kaufmännische Typ bist, mach was, was deinen Talenten entspricht - aber vergiß nicht: auch bei nicht-kaufmännischen Berufen muss man sich zum Lernen motivieren.
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betterorange #3 Link


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Dabei seit: Apr 02, 2007
Beiträge: 1196
Ort: Düsseldorf
BeitragVerfasst am: 29 Feb 2016 - 10:36

Petruschka,

kläre das doch mit Deinem Jobcenter. Hier wird Dir sicher niemand eine Motivation aussprechen können, da Du nicht ernsthaft an der Weiterbildung interessiert scheinst.

Viel Glück, BO
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WDSchellin #4 Link


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Dabei seit: Mar 05, 2016
Beiträge: 1
Ort: Lippstadt
BeitragVerfasst am: 05 Mar 2016 - 20:36

Hallo Petruschka,

ich hoffe, Du hast noch keine endgültige Entscheidung getroffen.

Erst einmal kurz zu mir. Ich bin seit 2010 im Umschulungsbereich tätig und betreue auch regelmäßig "Spedis". Und die sind ganz unterschiedlich alt. Von Anfang 20 bis Mitte 40. Du liegst also voll im Rahmen.

Also lass Deine Umschulung nicht sausen. So, wie Dein Name klingt, kannst Du auch noch eine andere, als die deutsche Sprache. Da ist die Nachfrage doch auf jeden Fall vorhanden! Wir haben sehr viele Umschülerinnen in Betriebe vermitteln können, die einen Inhaber mit osteuropäischen Wurzeln hatten.

Komm, Du schaffst das bestimmt. Und (Deshalb schreibe ich die Mail nicht!!!) ich verfasse immer wieder Fachbücher. Auch zur Kostenrechnung gibt es eins: Du kannst Dir hier die Liste anschauen.

www.amazon.de/Wolf-Die...312&sr=8-3

Viele Grüße,

Wolf-Dieter
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n80tester #5 Link


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Dabei seit: Sep 29, 2014
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 09 Mai 2016 - 09:04

Hallo zusammen,

nach mehreren leitenden Positionen in Industrie und Spedition und bin ich nun in der Logistikberatung tätig. Es ist verständlich, dass man immer etwas an einem Job auszusetzen hat.

Eine grundlegende Frage ist hierbei ja, ob du im Speditions- oder im Logistikgewerbe ( " Verlader " ) tätig bist, da hier die Qualität der Arbeit sich wesentlich unterscheidet.

VG
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