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Campher Import von Indien nach Deutschland

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fabyogi #1 Link


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Dabei seit: Jan 17, 2017
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BeitragVerfasst am: 17 Jan 2017 - 00:15

Hi,

ich würde gerne Campher aus Indien nach Deutschland importieren für den Weitervertrieb als Räucherwerk. Ich bin völlig neu auf dem Gebiet und hab keine Erfahrungen damit. Ein potentieller Vertriebspartner aus Indien hatte mir mitgeteilt es sei schwierig da Campher leicht entzündlich ist und nicht für den Flugverkehr zugelassen ist. Kann mir jemand sagen welche Möglichkeiten existieren?

de.wikipedia.org/wiki/Campher

Vielen Dank,
Fabian
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airliner #2 Link


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BeitragVerfasst am: 17 Jan 2017 - 12:18

Hallo Fabian,

ja, Campher ist Gefahrgut im Sinne des Transportrechts und auch im Bereich der Luftfracht im Sinne der DGR (Dangerous Goods Regulations) als Gefahrgut zu behandeln.

Die Frage lautet, welche Mengen möchtest Du importieren. Danach richtet sich wohl auch die Wahl des besten Verkehrsträgers.
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gro_om #3 Link


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BeitragVerfasst am: 21 Jan 2017 - 14:00

Hi zusammen,

ich würde mich gern in die Diskussion einklingen:

Ich hatte geplant im Rahmen eines Indienaufenthalts ca. 500g Camphor ins Reisegepäck zu packen (Luftdick in einer Kunststoffdose).

Kann ich hierbei ernstzunehmende Probleme bekommen?
Falls ja, welche Grenzen wären erlaubt?

Außerdem:
Gibt es in der Praxis die Möglichkeit ca. 500 - 1000g Camphor einfach per Post nach Deutschland zu schicken?
Wie sähe es bei einem 10kg-Paket aus?

Danke für eure Hilfe! : )

Beste Grüße
Hans
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fabyogi #4 Link


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BeitragVerfasst am: 23 Jan 2017 - 16:24

airliner wrote:
Hallo Fabian,

ja, Campher ist Gefahrgut im Sinne des Transportrechts und auch im Bereich der Luftfracht im Sinne der DGR (Dangerous Goods Regulations) als Gefahrgut zu behandeln.

Die Frage lautet, welche Mengen möchtest Du importieren. Danach richtet sich wohl auch die Wahl des besten Verkehrsträgers.

Hi Airliner,

vielen Dank für deine Rückmeldung!

Der Campher ist Teil eines Sets, wobei ein Set bedeutet 1 Beutel mit ca. 1 Liter Volumen (10x10x10cm) und 200g Gewicht (wobei die restlichen Inhalte unkritisch sind). Der Camphor macht ca. 50cm^3 pro Päckchen aus.

In einem ersten Test-Durchlauf würde ich ca. 100 Einheiten der o.g. Pakete anstreben. In der zweiten Phase wären dann 500-1000 Einheiten denkenswert je nachdem wie groß die Skaleneffekte bei den Transportkosten pro Einheit ausfallen.

Es wären also im ersten Schritt 100*1L=100L bzw 100*200g=20kg vom Umfang.

Welche Transportoptionen kommen in deinen Augen dafür in Frage?

LG,
Fabian
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fabyogi #5 Link


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BeitragVerfasst am: 24 Jan 2017 - 13:58

Wobei es vermutlich Sinn machen würde den Campher separat zu versenden, da die Transportkosten für Gefahrgüter vermutlich deutlich höher ausfallen würden. In dem Fall würde ich mal von einer Campher Menger von 5kg-20kg ausgehen.
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airliner #6 Link


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BeitragVerfasst am: 24 Jan 2017 - 14:27

Camphor ist Gefahrgut der Klasse 4.1 und hat die UN2717. Wenn ihr es auf Passagierflügen als Luftfracht transportieren möchtet müsst ihr euch nach der Packing Instruction Y443 oder 446 richten. Dann könnt ihr pro Packstück entweder 10kg oder 25kg transportieren. Auf Frachtflugzeugen könnt ihr nach der Packing Instruction 449 sogar bis 100kg pro Packstück transportieren. Am besten ihr fragt mal mehrere Luftfrachtspediteure die euch ein Angebot machen sollen. Lasst mal wissen wie es weiter gegangen ist.
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fabyogi #7 Link


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BeitragVerfasst am: 25 Jan 2017 - 18:26

Hi Airliner, vielen Dank für den Hinweis!

Kannst du uns vielleicht noch irgendeine Quelle nennen worauf man sich bei der Kommunikation mit den Fluglinien beziehen kann? Ich konnte zu der Y443 kaum etwas finden. Wo ist das festgelegt?

LG,
Fabian
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airliner #8 Link


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BeitragVerfasst am: 25 Jan 2017 - 21:37

Hallo Fabian,

als Importeur wirst Du keinen direkten Kontakt zu den Fluggesellschaften haben. Diese arbeiten so gut wie ausschließlich mit Luftfrachtspediteuren zusammen, an die Du dich wenden kannst. Diese beraten dich dann auch bezüglich der Verpackung, wobei ich davon ausgehe, dass dein Partner von dem Du den Capher beziehst, ganz sicher weiß wie dieser zu verpacken und deklarieren ist.
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fabyogi #9 Link


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BeitragVerfasst am: 25 Jan 2017 - 21:45

Ok danke alles klar!

Würdest du nur Luftverkehr ins Auge fassen oder käme auch Transport über Land oder Wasser in Frage? Dort wären die Kosten vermutlich niedriger, aber die Dauer länger?

P.S. Nein unser Partner hat bisher nur in die USA aber nicht nach Europa geliefert und ist in der Hinsicht unerfahren.
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