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Zuverlässigkeitsüberprüfung LuftsiG werden auch frühere Arbeitgeber überprüft?

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knoppeck #1 Link


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Dabei seit: Mai 10, 2017
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2017 - 08:51

Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen. Vor kurzem habe ich mich als Luftsicherheitskontrollkraft beworben. Mein Problem ist das ich ein paar Lücken im Lebenslauf habe und deswegen etwas getrixt habe. Mein Freund war vor kurzem Selbständig und hat mir ein Arbeitszeugnis geschrieben und im Lebenslauf steht er als mein letzter Arbeitgeber, obwohl ich dort nie gearbeitet habe. Ich habe auch beim Zeitraum falsche Angaben gemacht und zwar, habe ich einen längeren Zeitraum eingetragen, als es den Laden überhaupt gab ein halbes Jahr drüber. Jetzt habe ich große Angst, dass es aufliegen könnte. Ich weiß nicht, wie genau ehemalige Arbeitgeber überprüft werden? Meint Ihr die Chancen sind hoch das ich aufliegen könnte? Ich möchte noch hinzufügen, dass es normalerweise nicht meine Art ist so vorzugehen, aber aus Verzweiflung und in der Hoffnung genommen zu werden es doch gemacht habe. Ich hoffe sehr Ihr könnt mir weiterhelfen. Vielen Dank, an alle die sich die Mühe machen meine Frage ernsthaft zu benatworten
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airliner #2 Link


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Dabei seit: Jan 24, 2005
Beiträge: 527
Ort: NRW
BeitragVerfasst am: 10 Mai 2017 - 09:48

Hallo knoppeck,

na zumindest hier bist Du ehrlich. Du könntest, wenn man davon sprechen kann, Pech haben. Normal werden Informationen bei den folgenden Institutionen eingeholt:

- gegenwärtige oder letzte Arbeitgeber
- Luftfahrtunternehmen und Flugplatzbetreiber
- Landes- und Bundeskriminalamt
- Landes- und Bundesamt für Verfassungsschutz
- Bundeszentralregister beim Bundesamt für Justiz
- Bundesnachrichtendienst BND
- Zollkriminalamt
- Militärischer Abschirmdienst MAD
- Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen BStU

Die Prüfung nimmt meist 4 Wochen in Anspruch. Mit viel Pech, wenn es zu Ungereimtheiten kommt, prüft man noch die Beiträge des letzten Arbeitgebers in die Sozialversicherungskassen. Da diese in eurem Fall ja nicht erfolgt sind kann das schnell auffliegen. Juristisch kann das ebenfalls folgen haben. Da lohnt sich ein Blick in § 263 StGB. Betrug ist dann gegeben, wenn ich bewusst unwahre Angaben mache.
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knoppeck #3 Link


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Dabei seit: Mai 10, 2017
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2017 - 17:01

Vielen Dank, dann lasse ich das ganze lieber.
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airliner #4 Link


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Dabei seit: Jan 24, 2005
Beiträge: 527
Ort: NRW
BeitragVerfasst am: 11 Mai 2017 - 07:11

Wenn Du deine Bewerbung bereits abgegeben hast dürfte es zu spät sein, aber versuch es doch einfach mit der Wahrheit. Gerade in diesem Bereich sind die Anforderungen an dauerhaft stattgefundene Beschäftigungsverhältnisse im Lebenslauf nicht so hoch und Mitarbeiter werden oft gesucht. Nicht entmutigen lassen. Anosnsten bieten die Flughäfen auch weitere vielfältige Möglichkeiten einen Job zu finden.
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