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Kaufmann für Spedition- und Logistikdienstleistung in Industrie oder Spedition?

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Diego #1 Link


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Dabei seit: Sep 03, 2015
Beiträge: 2
Ort: Düren
BeitragVerfasst am: 03 Sep 2015 - 07:18

Guten Tag zusammen,

ich beende nächstes Jahr meine Ausbildung zum Kaufmann für Spedition- und Logistikdienstleistung.

Ich mache gerade eine Umschulung in Bonn und muss mich um ein Praktikumsplatz bemühen.
Nun habe ich etwas in Aussicht und weiß nicht genau wie ich damit umgehen soll, da dieses ein Industrieunternehmen ist.

Ich habe mich sehr gründlich in die Foren eingelesen, jedoch finde ich nichts explizites auf meine Frage.

Wo genau liegt der Unterschied zwischen einem Kaufmann für Spedition- und Logistikdienstleistung in einer Spedition und einem Kaufmann für Spedition- und Logistikdienstleistung in der Industrie?

Klar weiß ich ungefähr was mich in einer Industrie für Aufgaben erwarten, doch ich bin echt verwirrt wie ich das zum z.B in einer Bewerbung wiederspiegeln kann.

Danke schon mal im voraus :D
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Mr.Körsche #2 Link


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Dabei seit: Jul 28, 2011
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2015 - 08:56

Hallo Diego,
ich war 9 Jahre in einer Spedition als Speditionskaufmann tätig und bin danach in die Industrie gewechselt und zwar in ein Maschinenbauunternehmen. Ich zeige mal einige Vor- und Nachteile auf, diese können natürlich individuell anders laufen:
Hier einige Beispiele:
Die Arbeitszeit in der Industrie ist geregelt.
Die Überstunden in der Industrie werden vergütet.
Das monatliche Entgeld ist in der Regel höher als in der Spedition, es gibt evt. Weihnachts- und Urlaubsgeld.
Die Fortbildung ist eher machbar als in der Spedition.
In der Industrie kann auch von Vorteil sein einen starken Betriebsrat zu haben.
Auf der Verladerseite Frachten anzufragen und zu vergeben gestaltet sich häufig einfacher als in der Spedition
Der Nachteil in der Industrie ist, dass man mit verschiedenen Bereichen zu tun hat, wie Einkauf, Vertrieb, Fertigung und
jeder spricht eine andere Sprache im Gegensatz zur Spedition wo es eigentlich immer um die eine Sache geht. In der Versandabtlg. einer Industriefirma trifft man auch häufig kaufm. ungelernte Mitarbeiter die von Logistik wenig Ahnung haben.
Spedition ist viel Leidenschaft, viel Streß, nicht die beste Bezahlung, viele Überstunden, aber es macht vielleicht mehr Spaß.
In der Industrie geht es etwas ruhiger zu, die Mitarbeiter sind stressiger, auf der Verladerseite zu stehen und Aufträge
vergeben ist entspannter als in der Spedition.
LG
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Diego #3 Link


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Dabei seit: Sep 03, 2015
Beiträge: 2
Ort: Düren
BeitragVerfasst am: 03 Sep 2015 - 09:08

Vielen Dank für die schnelle Antwort!!


Das hört sich doch schon mal sehr gut an. Da sind viele nützliche Informationen dabei. Danke.

Hast du (oder jemand anders) evtl. eine Idee, wie ich so etwas in der Bewerbung unterbringen kann?

Mr.Körsche wrote:
Hallo Diego,
ich war 9 Jahre in einer Spedition als Speditionskaufmann tätig und bin danach in die Industrie gewechselt und zwar in ein Maschinenbauunternehmen. Ich zeige mal einige Vor- und Nachteile auf, diese können natürlich individuell anders laufen:
Hier einige Beispiele:
Die Arbeitszeit in der Industrie ist geregelt.
Die Überstunden in der Industrie werden vergütet.
Das monatliche Entgeld ist in der Regel höher als in der Spedition, es gibt evt. Weihnachts- und Urlaubsgeld.
Die Fortbildung ist eher machbar als in der Spedition.
In der Industrie kann auch von Vorteil sein einen starken Betriebsrat zu haben.
Auf der Verladerseite Frachten anzufragen und zu vergeben gestaltet sich häufig einfacher als in der Spedition
Der Nachteil in der Industrie ist, dass man mit verschiedenen Bereichen zu tun hat, wie Einkauf, Vertrieb, Fertigung und
jeder spricht eine andere Sprache im Gegensatz zur Spedition wo es eigentlich immer um die eine Sache geht. In der Versandabtlg. einer Industriefirma trifft man auch häufig kaufm. ungelernte Mitarbeiter die von Logistik wenig Ahnung haben.
Spedition ist viel Leidenschaft, viel Streß, nicht die beste Bezahlung, viele Überstunden, aber es macht vielleicht mehr Spaß.
In der Industrie geht es etwas ruhiger zu, die Mitarbeiter sind stressiger, auf der Verladerseite zu stehen und Aufträge
vergeben ist entspannter als in der Spedition.
LG
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