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Präferenzkalkulation - Ermittlung der Werte der Vormaterialien m. U.

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Moehre1 #1 Link


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Dabei seit: Feb 20, 2017
Beiträge: 1
Ort: Dresden
BeitragVerfasst am: 20 Feb 2017 - 14:12

Hallo zusammen,

wir sind hier gerade etwas am Verzweifeln was die Ermittlung der Preise der eingesetzten Vormaterialien angeht. Lt. Zoll (Veröffentlichung zur Präferenzkalkulation) ist eine Kalkulation mit Durchschnittspreisen nicht zulässig - unser ERP-System macht aber leider so etwas Ähnliches:

Alle im Jahr gekommenen Wareneingänge (Roh- bzw. Vormaterialien m.U.) werden zum Geschäftsjahresende zusammengerechnet und ein Durchschnittspreis errechnet, dieser wird weiterhin mit dem Durchschnittspreis des Vorjahres verrechnet. Der entstehende Preis ist 1 Jahr gültig, heißt Verrechnungspreis und ist der, den wir der für die Präferenzkalkulation verwenden wollten.

Heißt das, wir brauchen gar nicht anfangen mit Präferenzkalkulationen weil wir zolltechnisch falsch kalkulieren?

Echte Einzelkalkulationen pro Artikel sind bei uns nicht machbar. Ausreichende Be- und Verarbeitung haben wir, extreme Fertigungstiefe, irre lange Stücklisten. Präferenzieller Ursprung DE ist für uns eigentlich hinten und vorne kein Thema.

Nun wurden wir aber zur Ausstellung EUR-MED (DE-CH) zwangsverpflichtet. Das bringt uns nun etwas ins Wackeln, wir müssen auf einmal kumulieren - hatten auch schon drüber nachgedacht, aus allem VmU einfach VoU zu machen - aber das löst unser EUR-MED Problem nicht. Hat damit jemand Erfahrung oder kennt sich aus mit der Durchschnittspreisgeschichte?
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waldorf #2 Link


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Dabei seit: Jul 23, 2007
Beiträge: 1199

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2017 - 10:15

Ich verstehe nicht ganz, warum die Erfordernis der Ausstellung von EUR-MED eine andere, genauere Präferenzkalkulation erfordert. Wenn deine Fertigungstiefe so hoch ist, dass du meilenwert von den Wertgrenzen entfernt bist, ist eine cent- oder prozentgenaue Kalkulation doch ohnehin entbehrlich und du kannst vom worst-case (geringstmöglicher ab-Werk-Preis) ausgehen.
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