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Reduzierung Gleisanschlüsse in Deutschland

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MagNet-99 #1 Link


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Dabei seit: Jun 16, 2006
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Ort: In the middle of nowhere
BeitragVerfasst am: 11 Sep 2017 - 14:38

Hallo zusammen,

ich lese gerade in der 2016er Ausgabe 'Verkehr in Zahlen' herausgegeben vom BMVI (Seite 52/53):

Die Anzahl der Gleisanschlüsse in Deutschland wird 1998 mit 8.143 angegeben, für 2015 nur noch mit 2.359.

Kann mir bitte jemand die Hauptgründe hierfür nennen ?

Danke und Gruss
MagNet-99
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trailerman #2 Link


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Beiträge: 366

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2017 - 14:29

Die Ursache ist, dass sich die toitsche Güterbahn gegen neue Umschlagskonzepte sperrt. Sonst hätte sie so etwas wie innovatrain.(ch).
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MagNet-99 #3 Link


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Dabei seit: Jun 16, 2006
Beiträge: 2612
Ort: In the middle of nowhere
BeitragVerfasst am: 13 Sep 2017 - 15:41

Hallo Trailerman,

schön mal wieder etwas von dir zu hören ;-)

Kannst du bitte ein wenig genauer beschreiben was du meinst ?
Innovatrain ist ja eher ein Umschlagskonzept für Kombiverkehr/RoLa. Deswegen werden doch nicht weniger oder mehr Gleisanschlüsse bewirtschaftet !?

Ich hatte eher andere Gründe für diesen statistischen Ausschlag vermutet:
- strukturelle Veränderung in Ostedeutschland nach der Wiedervereinigung
- Entscheidung in irgendeinem Bahnpaket, die Anzahl der Gleisanschlüsse zu reduzieren
- Abbau von Anschlüssen bei industriellen Versendern
- man keinen Züge mehr teilen oder so we nig wie möglich teilen möchte

Gruss
MagNet-99
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trailerman #4 Link


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Dabei seit: Feb 15, 2006
Beiträge: 366

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2017 - 19:56

Moin MagNet,

Innovatrain hat nicht den Nachteil der besonderen Bodengruppen im Wechselbehälter, wie das beim Bermüller/Palfinger und beim Cargodomino der SBB der Fall war. Der Überschub-Kanal sitzt im Hilfsrahmen auf dem Waggon. Das System wird von der Coop in der Schweiz genutzt, um Kühl-Wechselkoffer in die Güterbahnhöfe der Städte zu bekommen. Man spart sich so die Staus. Als Investition hat man nur ein ca. vier Meter breiten Weg neben dem Gütergleis, der eine 11,5 t Antriebsachse eines Lkw aushalten muss. Das Gleis darf auch mit Oberleitung ausgestattet sein. Rentabel ist das System bisher bei einer Transportentfernung von 70 km (Kombiverkehr mit Vertikalumschlag: 500 km).
Anders gesagt. Man könnte so die regionale Distribution - zum Beispiel im Ruhrpott - schnell und kostengünstig auf die Bahn bringen.
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