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Country of origin auf Handelsrechnung


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Remsen


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Dabei seit: Mai 06, 2016
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 21 Mar 2018 - 14:32

Hallo Eaglestef,

ich gebe Dir vollkommen recht das die Ursprungsthematik nicht in einem Forum besprochen werden kann, nicht umsonst gibt es Seminare die sich einen ganzen!!! Tag damit befassen, wobei ich das auch für etwas übertrieben halte.

Anyway, meine Frage, die etwas umständlich formuliert ist, zielt eher auf die exakte Umsetzung der Ursprungserklärung auf der Handelsrechnung. Wir haben unter jedem Artikel stehen: "Country of origin: xy" (Also Germany oder China), das bezieht sich auf den nicht präferentiellen Ursprung. Ich war mir nicht sicher wo ich den präferentiellen Ursprung zusätzlich noch hinterlegen soll, da hat aber Chev natürlich recht das, wenn ich es richtig verstanden habe, ich einfach unter die UE einen Text hinzufügen soll, z.B.: "Die UE bezieht sich nur auf die Positionen 30+60+70".

Gruß
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Chev


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Dabei seit: Apr 10, 2009
Beiträge: 648

BeitragVerfasst am: 21 Mar 2018 - 20:15

Zitieren::

Seminare die sich einen ganzen!!! Tag damit befassen, wobei ich das auch für etwas übertrieben halte.

Im Bereich "Präferenzen" ist ein Tag gar nichts. Bis man hier die Grundzüge verstanden hat und sicher umsetzen kann, vergehen meiner Meinung nach Monate, ggf. sogar Jahre - je nachdem wie häufig/intensiv man mit der Materie zu tun hat.

Ohne Seminar würde ich sowieso niemals Präferenzen ausstellen. Die "Theorie" ist hier ausnahmsweise mal sehr wichtig, um überhaupt zu wissen, was man in der Praxis tut.

Zum Thema:
Ich glaube, dieses hier hat alle doch etwas irritiert:
Zitieren::
"Country of Origin: Germany" und darunter "Preferential Country: China"?
Präferenzen mit "China" in Verbindung zu setzen, ist mehr als fragwürdig. Zumal in einer UE nicht etwa das berechtigte Empfängerland benannt wird, sondern eben das Ursprungsland - in den meisten Fällen "EU". Das China mit Präferenzen nichts zu tun, sind wichtige Grundlagen, die jeder "Präferenz-Aussteller" kennen sollte. Ansonsten wie gesagt nachschulen.
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eaglestef


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Dabei seit: Sep 15, 2016
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: 22 Mar 2018 - 15:10

Hallo Waldorf,

ich gebe Dir recht, dass in den meisten mittleren Unternehmen die letzte Zollprüfung 10 Jahre oder länger her ist.
Wenn Du bzw. dein Kunde aber Du eine Rechnung mit "preferential origin: China" beim Import in der Schweiz vorlegst, kann das durch aus ein Nachprüfungsersuchen zur Folge haben. Und wenn der Zoll dann erstmal bei dir etwas feststellt, steigt natürlich dein Score für eine Zollprüfung.

Ich denke, wir meinen das Gleiche. Es geht auch nicht darum jemanden Angst zu machen, aber es ist nicht ganz ohne.

VG
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Himbeere


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Dabei seit: Feb 27, 2018
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2018 - 09:26

Wir machen einfach zwei Rechnungen.
Eine mit EU-Ware ( DER AUSFÜHRER DER WAREN, AUF DIE SICH DIESES HANDELSPAPIER BEZIEHT, ERKLÄRT, DASS DIE WAREN, SOWEIT NICHT ANDERS ANGEGEBEN, PRÄFERENZBEGÜNSTIGTE CE-URSPRUNGSWAREN SIND.) und eine mit Nicht-EU-Ware ( Die Waren, auf die sich dieses Handelspapier bezieht, sind keine EU-Ursprungswaren. )
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Ranger55


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Dabei seit: Jun 18, 2018
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2018 - 10:27

Was Ursprungsüberprüfungen im Bereich Nicht-Präferenziellem Präferenziellem Ursprung darf ich mitteilen, dass wir in den letzten 4 Jahren rund 10 Überprüfungen hatten. Einige davon angestrengt durch die Ausländische Zollbehörde innerhalb des Freihandelsabkommen, aber auch durch interne durch die Zollbehörden selber. In den meisten Fällen wurde überprüft, ob die Wertkriterien innerhalb des FHA als Ermächtigter Ausführer eingehalten wurden.

Dies zum Thema, wer hat innerhalb der letzten 10 Jahre eine Überprüfung gehabt. Die Kontrolle haben klar zugenommen. Der Grund ist einzig und allein. Es geht um Einnahmen des Staates im Importland, welche bei falschem Ursprung hintergangen werden.
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