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Elektronisches Verfahren für IHK-Ursprungszeugnisse und Rechnungen


Chev Geschrieben am 13 Oktober 2018



Dabei seit
10 April 2009
718 Beiträge
Hallo Zusammen,

mich würde mal interessieren, wer im Unternehmen bereits das elektronische Verfahren für die Beantragung und Bescheinigung von IHK-Ursprungszeugnissen und beglaubigten Rechnungen durch die IHK verwendet.

Wie erfolgt die Anbindung und wie sind die Erfahrungswerte?
Was unterscheidet die elektronischen Dokumente von der klassischen Variante?

Danke vorab.

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KriSoe Geschrieben am 17 Oktober 2018



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17 Oktober 2018
2 Beiträge
Hallo,
benutzen wir bereits seit einigen Jahren und geht ganz easy. Bei der zuständigen IHK einen Termin vereinbaren um eine Signaturkarte zu beantragen. Diese ist personenbezogen, also muss jeder MA der damit arbeiten soll bei der IHK vorstellig werden. Zudem benötigt jeder MA ein Kartenlesegerät für seinen Arbeitsplatz. Die Karte wird nach ca. 3-6 Wochen postalisch zugestellt, ebenso ein unabhängiges Schreiben mit PIN und PUK (ähnlich wie bei der EC-Karte) zur Inbetriebnahme. Kartenlesegerät am Rechner anschließen, den Anweisungen zur Installation folgen und mit der Signaturkarte hier einloggen: euz.ihk.de/ , um das jeweilige Dokument beantragen.

Um das UZ, einen Rechnungsanhang etc. im Unternehmen drucken zu können, benötigt ihr von der IHK vorabgestempelte Vordrucke (UZ / Firmenbriefbogen). Wir haben es so geregelt, dass bei unserer IHK ein Vorrat an Blanko-UZ und Briefbögen gebunkert ist und sie uns diese auf Anforderung in jeweiliger Menge gestempelt und unterschrieben zusenden.

Läuft problemlos, keine Fahrerei mehr und Beantragung unabhängig der Öffnungszeiten.

Viele Grüße

waldorf Geschrieben am 17 Oktober 2018



Dabei seit
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1362 Beiträge
@Krisoe: ist das elektronische UZ in eine Software zur Erstellung von Versand- und Zolldokumente integriert oder eine Stand-Alone-Lösung ? Wir hatten das E-UZ auch schon mal angedacht, ist aber wegen der komplexen Integration verworfen worden.

KriSoe Geschrieben am 17 Oktober 2018



Dabei seit
17 Oktober 2018
2 Beiträge
Hallo Waldorf,

ich kenne nur die Variante über die IHK-Seite, also losgekoppelt von unseren firmeninternen Programmen. Allerdings erzeugen wir in unserer Versandsoftware (Assist4 Versand von AEB) eine Datei mit allen UZ-relevanten Daten (Adressen, Materialnummern, Stückzahl/ Gewicht, Ursprungsländer...), welche wir über die IHK-Seite hochladen. Also kein manuelles Erfassen dieser Daten, was eine (je nach Sendungsgröße) immense Zeitersparnis mit sich bringt. Im Grunde ist das UZ dann schon so gut wie fertig; man setzt noch den Haken, ob im eigenen und/ oder anderen Betrieb hergestellt wurde, hängt noch die Datei mit der Warenliste/ Rechnung und eventuellen Lieferantenerklärungen an und sendet das UZ ab.

Gruß

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