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Berichtswesen Zollabteilung / Kennzahlen


Wessi2018 Geschrieben am 14 November 2018



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Hallo,
ich bin auf der Suche nach Kennzahlen oder Ideen, die es ermöglichen ein Berichtswesen für unsere Zollabteilung aufzubauen. Gibt es jemanden der das aktuell macht, bspw. Reportings an die Geschäftsführung?

Für jegliche Ideen bin ich dankbar.

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Klingone Geschrieben am 14 November 2018



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Hallo Wessi2018,

es kommt halt immer auch darauf an was Du damit bezwecken willst und welche Rolle Dein Unternehmen spielt (Ein-/Ausführer, Spediteur usw.).

Wessi2018 Geschrieben am 15 November 2018



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Aktuell sind wir nur Ausführer.

Im Prinzip geht es um die Positionierung und Wahrnehmung (Wertschätzung) der Abteilung!

Klingone Geschrieben am 15 November 2018



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Wessi2018 wrote:
Im Prinzip geht es um die Positionierung/Wahrnehmung(Wertschätzung) der Abteilung! :-)

Kenn ich, funktioniert nicht... :-)

Im Ernst, recht viel gibt's halt da auch nicht. Anzahl Vorgänge (Ein- / Ausfuhr, EUR.1 usw.) in Relation zu Gesamtsendungen, evtl. Qualität in Bezug auf Reklamationen/Problemen/Beanstandungen, Höhe der Einfuhrabgaben.

Mehr fällt mir aber auch nicht ein...

betterorange Geschrieben am 15 November 2018



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Verwendete Zeit je Vorgang...

Klingone Geschrieben am 15 November 2018



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betterorange wrote:
Verwendete Zeit je Vorgang...

Da bist aber eigentlich schon wieder in der persönlichen Leistungsmessung mit all Ihren Nebenwirkungen.

Chev Geschrieben am 15 November 2018



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Zitieren::

Verwendete Zeit je Vorgang...

Das kann ja auch enorm schwanken. Der eine Vorgang ist in 3-4 Min. erledigt, der andere zieht sich jedoch über Monate. Je nach Art/Umfang des Geschäftes, zu erstellende Dokumente, Einholen v. Genehmigungen, Beglaubigungen oder Legalisierungen, sonstige Klärung, etc. pp.

Am Ende generiert eine Exportabteilung aber auch Umsatz. Den könnte man noch nehmen als Kennzahl. Mehr fällt mir auch nicht ein.

Wessi2018 Geschrieben am 16 November 2018



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Danke Euch schonmal

Wessi2018 Geschrieben am 04 Dezember 2018



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Ich bin jetzt einfach mal angefangen, die ersparten Zölle durch vernünftiges Präferenzmanagment aufzuzeigen....

Chev Geschrieben am 04 Dezember 2018



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Guter Ansatz. Wie gehst du dabei vor? Würde mich interessieren.

Zollfragen Geschrieben am 05 Dezember 2018



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@Wessi2018: mich würde da auch interessieren wie du da vorgehst? Welcher Aufwand steht der Ersparnis gegenüber? Stellt ihr selbst die Artikel her? Oder handelt ihr "nur" mit Artikeln? Oder beides? Anzahl Artikel?
Bei uns wird diese Diskussion auch gerade geführt, aber die Kosten und der Aufwand alles "wasserdicht" abzubilden steht in keinem Verhältnis zu der Ersparnis. Würde mich sehr freuen wenn du uns nähere Informationen geben könntest.

Gruß

Zollfragen

Wessi2018 Geschrieben am 05 Dezember 2018



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Ich habe einfach mal geschaut, wie hoch der Zollsatz wäre, wenn wir den präferenziellen Ursprung nicht nachweisen könnten:

z.B. für die CH / HS 3921
Duty measures
MFNduty 35.0 CHF/100 gross kilogram
EUduty 0%

Dann habe ich mir das letzte Jahr angeschaut, was wir in die CH geliefert haben.
Alle Artikel nach Zolltarifnummern sortiert und in kg runtergebrochen, da die CH ja nach Gewicht verzollt!

Wie sind Hersteller und Händler. Habe mir hier aber nur unsere hergestellten Waren angeschaut.

waldorf Geschrieben am 05 Dezember 2018



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1375 Beiträge
Zollfragen wrote:
@Wessi2018: mich würde da auch interessieren wie du da vorgehst? Welcher Aufwand steht der Ersparnis gegenüber? Stellt ihr selbst die Artikel her? Oder handelt ihr "nur" mit Artikeln? Oder beides? Anzahl Artikel?
Bei uns wird diese Diskussion auch gerade geführt, aber die Kosten und der Aufwand alles "wasserdicht" abzubilden steht in keinem Verhältnis zu der Ersparnis. Würde mich sehr freuen wenn du uns nähere Informationen geben könntest.


Gute Frage. Traditionell vergleicht man eigentlich immer nur die erzielte Zollersparnis durch Präferenzen mit dem nötigen Verwaltungsaufwand (Personal, IT, Beratung, Schulungen). Das ist ein erster, richtiger Schritt, reicht aber selten aus.
Wenn man Präferenzen nutzt, muss man u.U. auch teureres Vormaterial einkaufen, um die Ursprungsregel zu erfüllen oder z.B. Ware für den Empfänger in Mexiko oder Südkorea nur in seinem "teuren" EU-Werk fertigen und nicht bei der "billigen" Tochtergesellschaft in der TR oder in China. Dann muss da ggf. noch ein Risikoaufschlag dazu, für nachträglich platzende Präferenzen aus formellen oder materiellen Gründen, z.B. weil LE nicht anerkannt werden.

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