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Import nach Deutschland mit EORI-Nummer aus England


Alles zu den zu beachtenden Verfahrensregeln und Rechtsvorschriften für die Einfuhranmeldung. Die verschiedenen Einfuhrverfahren und deren Abläufe, Beteiligte und Fristen. Vereinfachungen und Erleichterungen. Mögliche Rechtsverletzungen und eventuelle Bußgelder. Möglichkeiten der Abgabenbefreiung, Rückwaren, Sendungen mit geringem Wert.


Jost Geschrieben am 08 April 2019



Dabei seit
05 Februar 2019
2 Beiträge
Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage zu folgendem Sachverhalt:

Importsendungen kommen aus einem Drittland nach Deutschland. Der Importeur ist eine Firma aus England mit einer GB-EORI-Nummer. Die Sendungen werden aber in Deutschland verzollt und ausgeliefert. Es handelt sich um Flugzeugteile, die mit einer Luftfahrttauglichkeitsbescheinigung in der Regel zollfrei sind. Eust fällt an.

Wir verzollen nicht selber, sondern haben einen Zollbroker. Unser Zollbroker hat ein Aufschubkonto 20, aber kein Aufschubkonto 10. Wir haben die Information von unserem Broker bekommen, dass anfallende Einfuhrabgaben, auf Grund des nicht vorhandenen Aufschubkonto 10, bar beim Zoll oder per Überweisung an die Bundeskasse Trier entrichtet werden müssen. Das ist in der Praxis natürlich schwer umsetzbar, da es sich immer um sehr eilige Lieferungen handelt.

Eine Fiskalverzollung ist auch nicht möglich, da die Sendungen in Deutschland reinkommen und auch in Deutschland ausgeliefert werden.

Hat evtl. jemand mit so etwas Erfahrungen gemacht und kennt vielleicht eine Möglichkeit, damit wir in Deutschland auf eine EORI-Nr. aus GB verzollen können, ohne die Einfuhrabgaben vorab bar über per Überweisung entrichten zu müssen?

Danke schon mal im Voraus für Eure Rückmeldungen

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betterorange Geschrieben am 17 Juli 2019



Dabei seit
02 April 2007
1271 Beiträge
Eigenes Konto für EUST einrichten oder der Kunde macht das.

waldorf Geschrieben am 17 Juli 2019



Dabei seit
23 Juli 2007
1505 Beiträge
Bei uns hat im vergangenen Jahr die Einrichtung eines Aufschubkontos über 5.000 EUR 8 Monate gedauert. Es waren 3 Dienststellen beteiligt: unser HZA, die regional Aufschub-Zentralstelle bei einem anderen HZA + die Bundeskasse in Trier. Ein Paradebeispiel für Handelserleichterungen in der täglichen Praxis.

TheMatt Geschrieben am 10 September 2019



Dabei seit
10 September 2019
7 Beiträge
betterorange wrote:
Eigenes Konto für EUST einrichten oder der Kunde macht das.

Üblicherweise wird das 20er Konto für die EUST genommen. Für das 20er Konto wird beim Antrag keine Sicherheit hinterlegt, daher kann man auch nur Sendungen mit Vorsteuerabzug über ein 20er Konto abfertigen. Zölle und Sendungen ohne Vorsteuerabzug gehen dann über das 10er Konto.

Als Zolldienstleister nur über ein 20er Konto zu verfügen ist natürlich nicht gerade optimal. Wenn die Beteiligtenkonstellation so bleibt gibt es nur die Möglichkeit, der Barzahlung / Überweisung oder über 10er Aufschubkonto.

Da der Engländer theoretisch auch eine DE UST ID beantragen könnte, könnte man so auch auf ein 20er Konto anmelden.

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