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Containerschaden Beförderung mit Bahn


dominator Geschrieben am 23 Oktober 2019



Dabei seit
23 Oktober 2019
2 Beiträge
Hallo zusammen,

Ich hoffe das hier ist das richtige Forum dafür.

Folgende Problematik:

Der Container wurde von der Bahn in im Hafen abgenommen und zu uns transportiert. Auf dem Weg zu uns gab es einen Unfall, bei dem die Scharniere der Türen beschädigt wurden. Weder der Unfall, noch die Beschädigung wurde uns gemeldet.

Beim Entladen des Containers war kein Schaden bemerkt worden und auch die Türen bewegten sich normal. Jedoch hat das Leerdepot den Schaden bemängelt und die Scharniere/Türen repariert, welches uns jetzt in Rechnung gestellt wird.

Der Container war insgesamt ca. 10 Tage unterwegs. Tag 1 Hafen Tag 6 bei uns Tag 10 in Hafen zurück.

Ca. 14 Tage nach Entladung, sprich an Tag 24 nach Abnahme wurde uns vom Reeder die Rechnung mit Reparatur gemeldet.

Die Bahn lehnt die Zahlung der Reparatur ab, da der Schaden nicht aufgrund § 438 I HGB angezeigt wurde.

Die Schwierigkeit liegt darin, dass es meines Erachtens kein offensichtlicher Schaden ist und wir uns entsprechend auf § 438 II HGB beziehen. Und zweitens wird der Bahn bei Abnahme/Rückgabe kein Interchange ausgestellt wird.

Nur um sicher zu gehen: Der Container gilt eigentlich als Verpackung, wird aber in dem Fall als Gut gehandelt. (Die Ware im Container blieb unversehrt).

Während der gesamten Beförderung war der Container auf einem Tragwagen der Bahn aufgesetzt.

Wie kann ich am besten diese Forderung abwehren?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Beste Grüße Dominik

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Wessi Geschrieben am 23 Oktober 2019



Dabei seit
25 November 2010
45 Beiträge
Würde ich mir erstmal Beweise kommen lassen, dass es in eurer Obhut passiert ist.
Kann ja auch auf dem Weg von eurem Lager ins Depot passiert sein.

dominator Geschrieben am 23 Oktober 2019



Dabei seit
23 Oktober 2019
2 Beiträge
Wessi wrote:
Würde ich mir erstmal Beweise kommen lassen, dass es in eurer Obhut passiert ist.
Kann ja auch auf dem Weg von eurem Lager ins Depot passiert sein.

Würde aber bedeuten, dass die Beweislast nicht bei uns liegt.

Die Bahn fungiert so gesehen als Frachtführer (wurde auch von uns beauftragt).

Muss dann entsprechend die Bahn das Gegenteil beweisen?

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