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Verpackungssimulation


Besucher Geschrieben am 11 Februar 2020



Dabei seit
10 Dezember 2019
3 Beiträge
Hallo zusammen,

ich wollte mal nachfragen, ob jemand von euch bereits Erfahrungen mit Pack-Simulationen gemacht hat?
Also sprich, dass dem Packer im Prinzip automatisch ein Packvorschlag generiert wird?
Habe in dem Zusammenhang bereits das Tool "Case Calculation" von SAP EWM gehört, kennt sich damit jemand näher aus?

Danke für eure Hilfe schonmal!

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MagNet-99 Geschrieben am 12 Februar 2020



Dabei seit
16 Juni 2006
2683 Beiträge
Hallo,

was genau ist denn deine Frage?

Ein Case Calculation ist üblich zur Karton- oder Behälterauswahl, zur Auflieger- oder Containerauslastung, zur Optimierung für Kommissionierfahrten im Lager, zur Feststellung von optimalen Absatz-Mengen für Großabnehmer oder zur Sicherstellung bei L/C Geschäften, das auch alles auf den Container passt.....wenn ich ein wenig nachdenke fällt mir vielleicht noch was ein..... ;-)

Es gibt immer drei große Herausforderungen:

1. Stammdatenqualität
2. Operative Umsetzung der Systemvorgaben (Know how und Effizienz)
3. Datenmenge, d.h. meistens muss sowas auf einem extra Server laufen um performant zu sein

SAP bringt da was mit, ist aber in S/4 nicht nur EWM sondern EWM/TM.

Gruss
MagNet-99

Besucher Geschrieben am 17 Februar 2020



Dabei seit
10 Dezember 2019
3 Beiträge
Hall MagNet-99,

Danke für deine Antwort!
im Grunde geht es mir darum:
Wir suchen nach einer Möglichkeit auf Basis von Materialgrößen bzw. Volumen einen Packvorschlag zu generieren. Also quasi soll dem Mitarbeiter angezeigt werden welchen der vorhandenen Kartons die optimale Größe für die vorhandene Sendung hat.

Bei deinen großen Herausforderungen musste ich beim ersten Punkt grad schmunzeln, weil das bei uns auch ein riesen Thema ist.
Die anderen zwei Punkte wären dann ehr zuprüfen im Rahmen von einer Kosten/Nutzen-Analyse, sprich ob die Vorteile, die man aus so einer Simulation hat die entsprechenden Aufwendungen übersteigen.

Viele Grüße :)

MagNet-99 Geschrieben am 17 Februar 2020



Dabei seit
16 Juni 2006
2683 Beiträge
Hallo Besucher,

Ja, was du beschreibst ist die klassiche Case-Calculation oder Kartonauswahl.
Wenn du beim Thema Stammdatenqualität schmunzeln musst, dann heisst das allerdings nicht, das eine Einführung zum Scheitern verteilt ist...je nach Abweichungsgrad macht es da Sinn alle Kollegen mitzunehmen, damit diese sich bei falschen oder fehlenden Stammdaten melden. Dann zuerst das verfügbare Volumen der Zielkartonage minimieren, z.B. nur 70% der Kubage verwenden und dann Schritt um Schritt erhöhen bis zum effizientesten Füllgrad, das hängt auch von der Modulfähigkeit der Produktverpackungen ab. Die für eine Case-Calculation benötigten Stammdaten können auch von bisherigen Anforderungen abweichen, wie z.B. Nestingfähigkeit....ist ein spannendes Thema.

Gruss
MagNet-99

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