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Drittlandsware nach Deutschland importieren und Haftung ausschließen


chris2407 Geschrieben am 30 Dezember 2020



Dabei seit
08 Februar 2010
15 Beiträge
Hallo,

wir betreiben einen Modegroßhandel als GmbH und importieren regelmäßig aus Asien. Unser Firmensitz ist in Deutschland. Aufgrund der Brexit Situation möchten wir für eine befreundete Mode Firma aus Großbritannien den Import aus Asien sowie Lagerung und und Versand an die europäischen B2B Kunden gegen eine vereinbarte Vergütung anbieten. Quasi eine Logistik / Fulfillment Dienstleistung.

Die Kunden der Firma aus Großbritannien welche dann von uns beliefert werden sollen sind ausschließlich B2B Kunden.

Die Ware wird dabei aus Hong Kong zu uns gesendet und dann entweder in unserem Namen oder wenn möglich im Namen der Firma aus Großbritannien importiert und verzollt.

Soweit ich weiss, haftet immer der Importeur für die Ware. Wir können jedoch nicht für die Ware eines anderen Unternehmens haften zumal wir nur mit der Einlagerung und dem Weiterversand beauftragt sind. Es geht mir hier z.B. um Urheberrechte an den Mode Artikeln oder alle anderen Formen der Produkthaftung. Wenn z.B. rechtliche Probleme mit den Mode Artikeln entstehen weil diese eventuell Rechte verletzen, kopiert wurden oder ähnliches. Oder wenn einem Endverbraucher zu Schaden kommt weil ein Stoff zu leicht entflammbar war oder Allergien auslöst möchten wir dafür nicht haftbar gemacht werden können.

Wie können wir alle Formen der Haftung ausschließen bzw. an den eigentlichen Vertragspartner das Unternehmen aus Großbritannien übertragen? Ist es möglich, dass ein Unternehmen aus Großbritannien oder USA Waren in eigenem Namen nach Deutschland importiert und verzollt?

Ich freue mich über jede Hilfe.

Vielen Dank

CARGOFORUM PARTNER

waldorf Geschrieben am 30 Dezember 2020



Dabei seit
23 Juli 2007
1666 Beiträge
Deine Frage wirst du in einem Logistikforum nur schwer kompetent beantwortet bekommen. M.E. musst du die Regeln erfüllen, wenn du in deinem Namen importiert, was wahrscheinlich notwendig sein wird (der UK‘ ler darf das als Drittländer nicht mehr).
Du solltest dich aber auch an einen Anwalt oder deinen Verband -wenn du einen hast- wenden, der sich in gewerblichen Rechtsschutz auskennt

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