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Passive Veredelung Tatsächliche Ausbeute


Dopa Geschrieben am 29 Juni 2021



Dabei seit
07 Juli 2014
28 Beiträge
Hallo Zusammen,

wir haben ein heikles Problem zu einer Verarbeitung im Drittland.

Unser Beispiel: EU-Hopfen soll im Drittland zu Bier verarbeitet werden. Der drittländische Hersteller sagt uns (da Betriebsgeheimnis) nicht wieviel Hopfen er im Verhältnis für den Liter Bier benötigt, sondern spricht nur von einem gewissen Anteil an "Schwund" bei der Verarbeitung.

Hat jemand Erfahrung mit "Schwund" bei der Verarbeitung? Wie kann man das beim unserem Zoll festzurren?

Nun ist es nämlich so, dass in unserer PV Bewilligung etwas von einer "tatsächlichen Ausbeute" drinsteht und uns verunsichert das jetzt, denn bei einer Prüfung irgendwann wollen wir vermeiden, dass wir für den Schwund bei der Verarbeitung (da nicht nachweisbar) auch noch Zoll nachträglich zahlen müssen. Wir hatten von einer solchen Nachforderungen im Kollegenkreis auch schon gehört.

Wir dachten da evtl. an die Amtshilfe der drittländischen Zollbehörde wollen aber natürlich auch keine riesige Welle beim Hersteller auslösen.

Vielen Dank im Voraus für jede Info!

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TheDispatcher Geschrieben am 08 Juli 2021



Dabei seit
24 August 2009
155 Beiträge
Die Ausbeute wurde sicherlich auf 100 % gesetzt in der Bewilligung ?

Oder importiert ihr nicht verarbeiteten Hopfen wieder, eher nicht...

Nunja, wir lassen Aluplatten fräsen / bearbeiten, da fällt ja auch Abfall an, dennoch

ist die Ausbeute auf 100% festgesetzt. Der Lohnbearbeiter könnte durchaus aus dem

Aluschrott noch Gelder generieren...

Dopa Geschrieben am 13 Juli 2021



Dabei seit
07 Juli 2014
28 Beiträge
Sorry, über die späte Antwort, ich war ein paar Tage im Urlaub.

Ja genau, die Ausbeute ist auf 100% in unserer Bewilligung, der Hopfen verbleibt im Drittland und wie schon gesagt unser Veredeler gibt keine Infos raus.


Also ich könnte mir vorstellen, da euer Aluschrott auch wertvoller Abfall ist, könnte das mal in den Fokus gerückt werden bei einer Prüfung. Da würde ich mich vorab mal drum kümmern, was damit geschieht und das Ganze natürlich schriftlich festhalten.

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