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Ursprungswaren China


Alles zum Warenursprungs- und Präferenzrecht. Zu präferenzieller Ursprung, nichtpräferenzieller Ursprung und Präferenznachweis. Vorlieferungen, Zollpräferenzen aufgrund internationaler Abkommen, dem Schema allgemeiner Zollpräferenzen und Besonderheiten der Präferenzregelungen. Lieferantenerklärungen ausstellen, prüfen und bewerten.


chichi2701 Geschrieben am 16 September 2022



Dabei seit
20 Januar 2017
51 Beiträge
Hallo zusammen,

ich habe einmal eine "dumme" Frage. Ich stehe hier etwas auf dem Schlauch und bin auf Infos von euch angewiesen.

Bekomme ich es als reines Handelsunternehmen hin aus einer Chinesichen Ursprungsware eine EU Ursprungsware zu machen um anderen Ländern beim Export eine Präferenz zu gewähren.
Bis jetzt war ich immer auf dem Standpunkt, dass dies nicht möglich ist. Aber es gibt doch sogannte Verarbeitungslisten in den Präferenzabkommen wo ein Wert X an Vormaterialien mit ausländischen Ursprung sein dürfen.
Lässt sich dies im Falle eines reinen Handelsgeschäftes abwandeln?

z.B. Warencode 87083091 nach Nord Mazedonien

Herstellen, bei dem der Wert aller verwendeten Vormaterialien 40 v. H. des Ab-Werk-Preises der hergestellten Ware nicht überschreitet.

Wenn mein Produkt nun 10 Euro im Verkauf und 4 Euro im Einkauf kostet, würde wenn man mal von dem Begriff "Herstellen" absieht diese Listenbedinigung auch Erfüllen?

Ich weiß es klingt komisch, allein schon wegen dem Wort "Herstellen" in der Listenbedingung, aber irgendwie kann man es ja auch anders auslegen.

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Stuttgarter Geschrieben am 16 September 2022



Dabei seit
05 September 2019
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Schau mal hier.

Das sollte alle Deine Fragen beantworten...

chichi2701 Geschrieben am 16 September 2022



Dabei seit
20 Januar 2017
51 Beiträge
Hallo Stuttgarter,

vielen Dank für deine Antwort.

Aufgrund des folgenden Satzes ist es nicht möglich, da keine Wertschöpfung an den Tielen vorgenommen wird.

Die Prüfung von Bedingungen der Verarbeitungsliste setzt somit voraus, dass die verwendeten Vormaterialien ohne Ursprungseigenschaft eine Behandlung erfahren, die über diese Minimalbehandlungen hinausgeht.

Mehr als Punkt b und k und l machen wir nicht (Minimalbehandlung)

Ich denke ich habe das so richtig Verstanden, oder?

Vielen Dank vorab und ein schönes WE

Chev Geschrieben am 16 September 2022



Dabei seit
10 April 2009
1373 Beiträge
Vom Grundgedanken her würde hier ja eine unbearbeitete chinesische Ware dann zollfrei/zollbegünstigt in ein präferenzielles Abkommensland der EU weiterexportiert werden. Davon hätte zwar der Importeur (euer Kunde in MK profitiert) aber durch das Nicht-Anwenden von Zöllen würde dann indirekt die chinesische Wirtschaft gestärkt werden, obwohl die EU kein Abkommen mit China hat.

Somit ist es auch gut, dass dies wie oben beschrieben nicht funktioniert, da sonst der Grundgedanke von Präferenzen verloren geht, womit man ja die jeweiligen Abkommensländer unter sich stärken/fördern will, und nicht irgendwelche Drittparteien, welche billig produzieren.

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