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Container Versand in die USA / Plombe


Conni_Log Geschrieben am 22 September 2020



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22 September 2020
1 Beiträge
Hallo zusammen,

einer unseren Kunden aus den USA fragt an, ob wir zukünftig die Warenlieferungen mittels Container (FCL) versenden können. Der Container soll auf unserem Betriebsgelände (wir sind AEO zertifiziert) bereitgestellt und beladen werden. Ebenfalls fragt der Kunde an, ob wir den Container nach der abgeschlossenen Beladung mit einer Plombe versehen können.

Die Lieferbedingungen sind FCA, sodass wir also für die Beladung des Containers und die Übergabe an den Spediteur verantwortlich sind. Da wir bis dato keine Ware mittels Container exportiert haben (Zielland ist USA), haben wir hier keinerlei Erfahrungswerte. Der Kunde teilte uns mit, dass wir einfach eine Plombe des Spediteurs verwenden können. Ist das korrekt? Ich kann mir kaum vorstellen, dass so etwas einfach so geht, da wir ja schließlich für Ladungssicherung etc. verantwortlich wären.

Vielleicht kann mir hier jemand weiter helfen, wie das übliche Prozedere ist. Die Auskunft es Zollamts teilte uns mit, dass es sich ja sowieso nicht um eine Zollplombe handelt, da diese nur bei innergemeinschaftlichen Lieferungen verwendet werden, und die angefragte Plombe somit keine "Auswirkungen" auf den Versand hat, da bei einer Kontrolle der Zoll das Recht hätte diese zu entfernen.

Danke vorab!!!

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Wessi Geschrieben am 22 September 2020



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Da die Plomben-Nummer meistens in den Papieren vermerkt wird, ist es einfacher euch ein paar Plomben zukaufen. Die Kosten sind echt überschaubar. Alternativ haben die meisten LKW-Fahrer auch immer ein paar Plomben dabei - diese lassen sie sich aber ggfs. fürstlich bezahlen.

Wichtig ist, dass einer eurer Mitarbeiter die Plombe setzt, damit keine Manipulationen an der Ware durchgeführt werden können.

Wessi Geschrieben am 22 September 2020



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www.gwshop24.de/hs-con...gKqS_D_BwE

Exactor Geschrieben am 23 September 2020



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20 Juli 2020
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www.margreiter-technik...lomben-lkw

Es geht eurem Kunden eher darum, dass er den Container so erhält wie er von euch beladen wurde. Wenn die Plombe unversehrt ankommt kann keiner dem Spediteur/LKW-Fahrer die Schuld geben.. Dann ist einfach klar nachvollziehbar, an wen die Reklamation gehen muss.
Vielleicht vertraut der Kunde auch einfach den Spediteuren nicht.. Wer weiß..

Auf jeden Fall sind Plomben was feines

HansDieter67 Geschrieben am 27 Oktober 2022



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27 Oktober 2022
1 Beiträge
Ich bin heilfroh, dass wir bei uns auf Plomben von www.sandax.de/exportve...en-siegel/ setzen, selbst bei "normalen" Containern. Wir hatten schon oft auch Fälle, bei denen der Kunde "defekte" Ware im Container hatte und im Nachgang bei uns die Kosten sich dann holen wollte! Da einfach am besten immer auch jemanden mit ins Boot holen der auch das ganze bezeugt! Wir lösen das mit kurzen Handyvideos der Verplombung und auch der Ladungssicherung bei wichtigen Aufträgen.

Peterchen Geschrieben am 10 November 2022



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28 Beiträge
Sorry, stehe hier gerade auf dem Schlauch: Ich sehe den Sinn dieser Diskussion nicht so ganz. Im weltweiten Seefrachtverkehr sind seit etlichen Jahren Bolzensiegel (HSS = HighSecuritySeals) zwingend vorgeschrieben. Bei USA besonders, die haben damit ja damals nach 9/11 angefangen. Meines Wissens wird jeder Container, der ohne HSS im Ladehafen ankommt, dort zwangsweise nachgesiegelt, zu erstaunlichen Kosten.
Die Frage nach dem Ob stellt sich somit gar nicht. Man könnte sich als Versender nur fragen, ob man das Siegel selbst anbringt oder es nach dem Motto "Ist mir egal" dem Spediteur des Kunden überlässt. Empfehlenswert ist natürlich immer, es selbst zu tun. Gründe wurden hier ja schon genannt (Beweissicherung). Die Kosten für so ein Siegel gehen auch wirklich gegen 0, wenn man einen ganzen Karton kauft. Werden ja nicht schlecht.

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