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Existenzgründung einer Spedition für Seefracht und Luftfracht


christine Geschrieben am 07 April 2017



Dabei seit
11 Februar 2005
77 Beiträge
Hallo in die Runde,

ein Bekannter ist dabei sich mit einer Spedition selbständig zu machen und überlegt, ob er alle Formalien erfüllt. Gelernt hat er Industriekaufmann, arbeitet aber bereits seit Jahren in der Logistik und hat auch einen kleinen Kundenstamm der ihm treu bleiben würde. Also schon einmal gute Vorausetzungen.

Welche Voraussetzungen für die Gründung einer Spedition muss er erfüllen?
Reicht es für die Gründung einer Spedition ein Gewerbe anzumelden und sich die ADSP auf das Briefpapier zu drucken?
Was ist für Luftfracht und Seefracht zu beachten?
Muss man für die Gründung einer Spedition Speditionskaufmann/-frau gelernt haben?

Danke euch

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Chev Geschrieben am 07 April 2017



Dabei seit
10 April 2009
1307 Beiträge
Zitieren::

ein Bekannter ist dabei sich mit einer Spedition selbständig zu machen und überlegt, ob er alle Formalien erfüllt.

Wenn er schon dabei ist, finde ich es etwas zu spät, sich nicht im Vorfeld Gedanken über das, was man eigentlich tut, gemacht zu haben.

Auch wenn ich nicht konkret auf die Frage eingehen kann, so denke ich, dass man im Luft- und Seefrachtbereich nur wenig Chancen hat, sich "im kleinen Stil" selbstständig zu machen, insofern man den Weg dorthin überhaupt vollbracht hat.

Grund dafür ist sicherlich, dass man, was Kosten, Qualität, Laufzeiten, weltweite Vernetzung, Partner, Frachtführer,... und nicht zuletzt dem Fachwissen (z. B. auch für Zollabwicklungsprozesse) angeht, mit den großen Logistikdienstleistern, welche in diesem Umfeld "herausragend" sind, meiner Meinung nach in keinster Weise mithalten kann. Wie auch?
Es sei denn, man spezialisiert sich auf nur einige, wenige "Lanes", was vielleicht noch "handelbar" ist - aber auch das muss meiner Meinung nach erst mühsam aufgebaut werden.

Zu glauben, dass der Kundenstamm nach der Neugründung wirklich Wechselbereitschaft zeigt, halte ich zudem für gewagt.

betterorange Geschrieben am 10 April 2017



Dabei seit
02 April 2007
1271 Beiträge
Hallo Christine,

ich rate Deinbem Bekannten, wie Chev schon schrieb, sich seines Anliegend nüchtern anzunehmen.

Ansätze unter anderem:

Plankalkulationen für die nächsten 12-24 Monate?
Wie lange kann er ohne geregeltes Einkommen das Unternehmen liquide halten?
Existensberatung durch IHK?
Gespräch mit Fachanwalt?
Gespräch mit Bank/en?
Gespräch mit Steuerberater?
Gespräch mit Versicherung?
Reciht das Fachwissen?

Vielleicht tut es erst einmal der Einstieg als Frachtvermittler oder Kleintransportunternehmer?

Cheers, BO

Laaston Geschrieben am 25 Oktober 2017



Dabei seit
25 Oktober 2017
2 Beiträge
Wenn er hier nichts bestens vorbereitet ist, könnte das scheitern. Mit einem Businessplan und einer Umsatz und Rentabilitätsvorschau direkt alle Fachpersonen aufsuchen.

Wie im obrigen Kommentar:
- Bankberater
- Steuerberater
- Existenzsgründungsworkshop
- AG
- Versicherung abklären.

Da gibt es wirklich einiges zu beachten.

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