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Versand an private Empfänger / USA (Incoterm DAP)


Chev Geschrieben am 17 Juli 2019



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10 April 2009
928 Beiträge
Hallo Zusammen,

hat jemand Erfahrungen mit Versendungen an private Empfänger in den USA? Incoterm ist "DAP", was ja im Umkehrschluss heißt, dass die Verzollung auf den Empfänger fällt. Da private Empfänger dazu aber in der Regel nicht in der Lage sind, frage ich mich - ob es funktioniert, dass ein KEP-Dienstleister (z. B. der aus dem "Cast Away"-Film) die Verzollung reibungslos auch für private Warenempfänger durchführen kann bzw. wie die Erfahrungswerte in solchen Fällen sind. Habe keinen Bock, dass die Sendung da "ewig und 3 Tage" im Zoll hängt und nix passiert bzw. das Paket im schlechtesten Fall retourniert wird, zumal es auch dringend benötigt wird.

Danke euch vorab.

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waldorf Geschrieben am 18 Juli 2019



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23 Juli 2007
1531 Beiträge
Die KEPs sind grundsätzlich schon in der Lage, die Abfertigungen vorzunehmen, wenn die dafür notwendigen Informationen vorliegen. Die zentrale Frage ist nur, ob die empfangende Privatperson bereit ist, ggf. entstehende Kosten und Abgaben zu zahlen. Die USA haben allerdings (noch) eine relativ hohe Freigrenze von 800 USD pro Sendung, bis zu der keine Zölle erhoben werden. Eine (Einfuhr-)Umsatzsteuer wie wir sie kennen, gibt es in USA nicht.

Chev Geschrieben am 18 Juli 2019



Dabei seit
10 April 2009
928 Beiträge
Warenwert beträgt 210 USD bei dieser Sendung. Dann ist da schon mal gut, dass auf den Empfänger in der Hinsicht keine Kosten zukommen. Ich denke, dass der KEP die Sendung im Namen des Empfängers importverzollen wird, hoffe, dass es funktioniert. Wenn du sagst, dass es grundsätzlich möglich ist, motiviert mich das. Ob der KEP den Empfänger erreichen wird, und welche Kosten entstehen werden (für die Abfertigung), steht noch auf einem anderen Blatt Papier. Aber mal schauen.

betterorange Geschrieben am 18 Juli 2019



Dabei seit
02 April 2007
1271 Beiträge
Die genaue Auskunft zur Thematik erwarte ich vom Dienstleister. Beim Spediteur/Broker machst Du nichts ohne POA Power of attorney.

Trial and error? Bitte berichte mal.

Cheers, Guido

Chev Geschrieben am 18 Juli 2019



Dabei seit
10 April 2009
928 Beiträge
Zitieren::

Beim Spediteur/Broker machst Du nichts ohne POA Power of attorney.

"Ich" mache sowieso nichts - ich liefere nur DAP. Damit bin ich eigentlich raus, was Importverzollung anbetrifft. Da ich aber nett bin, beschäftige ich mich dennoch im Vorfeld damit, um möglichst wenig Probleme bei der Sendung entstehen zu lassen.

Werde eine Info geben.

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