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Zoll und Vorlageprovisionen bei KEP trotz Aufschubkonto


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WiMa Geschrieben am 20 April 2012



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08 Oktober 2009
171 Beiträge
Die Annahme, dass der Spediteur erst nach der Fälligkeit die Eingangsabgaben zahlen muss stimmt nur dann, wenn die Bürgschaft nicht ausgeschöpft ist.

Ist die Bürgschaft erschöpft, wird sofort bezahlt, unabhängig davon wann eigentlich etwas fällig wäre.

Die Aussage, dann macht halt eine höhere Bürgschaft, würde ich nur dann akzeptieren, wenn auch die Industrie die Maschinen auf Vorrat produziert und nicht erst nach Auftragseingang. Stellt euch halt ein Kraftwerk (wenn ihr Kraftwerksbauer seid) in den Garten - wird schon jemand kommen, der es braucht und wenn nicht, Pech gehabt.

Das ist die andere Seite.

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Dieter2 Geschrieben am 20 April 2012



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Na ja, das ist jetzt aber etwas weit hergeholt. Dass einige KEP - insbesondere bei den Minimalen - ganz schön hinlangen, ist wohl unbestritten. Es gibt Dienstleister, die den Abzug der in Rechnung gestellten Vorlageprovision bei kurzfristiger Zahlung akzeptieren. Das ist m.E. ein guter Kompromiss.

WiMa Geschrieben am 20 April 2012



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08 Oktober 2009
171 Beiträge
Mache ich ebenso, dass der Kunde die Vorlageprovision abziehen darf, wenn er rechtzeitig zahlt.

Ich wollte damit nur zeigen, dass die Annahme - kostet eh nichts - nicht der Realität entspricht. Auch wenn man x-Millionen an Bürgschaftssumme hat, kommt es immer wieder vor, dass man darüber kommt.

Und in Zeiten wie diesen, hat man - auch nicht die Größten - unlimitierten Kredit ohne Garantien.

Ob ein KEP teuer oder billig ist, ist ein anderes Thema. Die Industrie kann ganz locker diese hohen Kosten und Nebenspesen einsparen: Rechtzeitig in großen Mengen bestellen und mit einem normalen Spediteur verladen :-)

Der_Staufer Geschrieben am 23 April 2012



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979 Beiträge
Ich würde ja nichts sagen, wenn diese Provision den üblichen Marktzinsen entsprechen würde, oder gering darüber liegend, aber Mindestbeträge von 10-12 Euro bis zu einer bestimmten Wertschwelle, darüber gerne 5% für max. 6 Wochen (mit 52 Wochen aufs Jahr gerechnet sind das mindestens 43,333% !) finde ich pers. schon als frech.

Die Sicherheit, die hinterlegt ist, hat einen ausreichenden Sicherheitspuffer. Früher musste 150% der in einem Monat erwartenden Einfuhrabgaben als Sicherheit hinterlegt werden. Bei dem bisschen, was noch an Zoll anfällt, wohlgemerkt. Für EUST bei Vorsteuerabzug ist immer noch keine Sicherheit fürs Aufschubkonto vorgesehen.

betterorange Geschrieben am 23 April 2012



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1253 Beiträge
Lieber Staufer,

kostenloser Kredit vielleicht ausf Staatskosten möglich?

Warum will der Staat bzw. seine Finanzbehörden eine Verpflichtung seitens der KEPler und Spediteure, dass sie für Dritte die Einnahmen übernehmen? Könnte er denen doch auf Rechnung geben?

Nicht ganz ernst gemeint.

Kapitalbereitstellung uist nicht nur ein Zinssatz. Deine Rechnung ist zu einfach.

LG BO

Der_Staufer Geschrieben am 23 April 2012



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11 Februar 2008
979 Beiträge
Will der Staat das? Eine Zahlungsverpflichtung für Einfuhrabgaben entsteht bei den KEP nur, wenn diese die Zollanmeldung machen. Gesamtschuldnerische Haftung, falls Vollmacht vorliegt. Normales Zahlungsziel sind da 10 Tage, ohne das irgendwelche Zinsen entstehen. Das Problem hat der KEP, da das Paket dann entsprechend bis zur Zahlung liegen bleiben müsste. Daran hat der KEP aber kein Interesse.

Ich habe ja auch gesagt, dass der Zinssatz auch geringfügig höher liegen kann, eben für den Aufwand. Aber mindestens 43,33% Zinsen im Jahr? Für max. 6 Wochen 5% nehmen? Für 5,01 Euro Einfuhrabgaben pauschal 11,90 Euro Vorlageprovision? ;-)

Ausfallrisiko? Zug-um-Zug-Abwicklung. Klappt beim ehemaligen Staatsunternehmen doch auch.

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