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Paletten mieten oder kaufen


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Logistikmacher Geschrieben am 04 Oktober 2010



Dabei seit
07 Juli 2010
11 Beiträge
Hallo zusammen,

was denkt ihr über das Mieten von Paletten, anstelle Paletten zu kaufen? Was meint ihr zu dem Palettenpoolingsystem?

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Carsten Geschrieben am 04 Oktober 2010



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18 Januar 2005
797 Beiträge
Hallo Logistikmacher,

eine interessante Frage. Welchen Hintergrund hat deine Frage und was denkst du darüber?

Mayerhofer Geschrieben am 05 Oktober 2010



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14 Mai 2005
722 Beiträge
Hallo Logistikmacher,

welche Art von Paletten meinst du beim Palettenpoolingsystem.
Europaletten oder eher mehr Kunststoffpaletten?

Bei Kunststoffpaletten gibt es Anbieter, die solche vermieten und in einem Kreislauf vom Versender über Empfänger dem Poolanbieter zurück geführt werden.
Diese Paletten sind oder können mit einem Barcode (RFID) versehen sein, um die Bestände bei den jeweiligen Teilnehmern transparent (Onlinebasiertes System) darstellen zu können. Somit entsteht ein geschlossener Kreislauf.

Im Bereich des Lebensmittelhandels wohl eine Alternative, da die Ladungsträger bei der Rückführung gewaschen werden und eine hohe Lebensdauer haben.

Gruß
M.Mayerhofer

Logistikmacher Geschrieben am 11 Oktober 2010



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07 Juli 2010
11 Beiträge
Hallo zusammen, ich frage mich halt nur, welöches der syteme besser ist. wenn ich zum beispiel holzpaletten habe und sie tausche, wen interessieret, wie die aussehen? Hauptsache, man bekommt soviel neue zurück, wie man weggegeben aht. Wenn eine Palette nun schrott ist, bleibe ich doch auf meinen Kosten sitzen. oder?

Logistikmacher Geschrieben am 18 Oktober 2010



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07 Juli 2010
11 Beiträge
Gibt es denn da eine Meinung zu?

harambe Geschrieben am 26 Oktober 2010



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05 Juli 2010
8 Beiträge
Hallo Logistikmacher,

etliche Unternehmen lagern ihr Palettenmanagement aus, damit sie Kosten sparen können. Der Grund ist der so genannte Palettenschwund - sprich Paletten die kaputt gehen und nicht mehr getauscht werden können. Händler, Lieferanten und auch Spediteure bleiben auf den Kosten sitzen.
Es gibt auch eine relativ aktuelle Studie vom Fraunhofer Institut Dortmund zum Thema Tauschpalette, die die Kosten aufdeckt, die den Unternehmen durch den Palettenschwund jährlich entstehen.

Allerdings bin ich mir nicht sicher, welche Kosten durch einen Palettenpooler entstehen und in welchem Verhältnis diese zum Palettenschwund stehen.

Ganz klar hat die Lebensmittelindustrie die Vorteile des Poolings für sich entdeckt. Mayerhofer hat das weiter oben schon gesagt. Der Grund sind unter anderem die hohen Hygiene-Bestimmungen.
Zudem stehen viele Landungsträger direkt am point of sale und müssen deshalb auch immer einwandfrei aussehen. Ich glaube nicht, dass Ferrero zum Beispiel seine Mon Cheri auf abgewetzten Plastikpaletten anpreisen will. Wäre zumindest schlecht für das Image des Unternehmens.

interessant wäre allerdings die Frage, in wie weit die traditionelle zu tauschende Europalette noch am Markt bleibt. Wie stark sind Poolinganbieter in Deutschland bereits mit der Europalette am Markt vertreten?

Viele Grüße

Mayerhofer Geschrieben am 31 Oktober 2010



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14 Mai 2005
722 Beiträge
Hallo,

um jetzt bei dem Thema Europaletten zu bleiben, hat sich die Fa. Falkenhahn bei Bremen damit beschäftigt.

Diese bieten die sogenannte "World-Palette" an, die die gleichen Maße und ähnliche Belastbarkeiten hat wie die bekannte Europalette und auch den ISPM15 Standard.
Ein Schwerpunkt der Fa. Falkenhahn ist der Umstieg vom Tausch auf den Weiterverkauf der Paletten.

In manchen Bereichen wird die Europalette samt der darauf Transportierten Ware mitverkauft ohne mitspracherecht.
Beim Kauf von z.B. Bündelbriketts in Frechen kauft man die Europaletten (neue) mit und kann für den Weiterverkauf sich nun selber sorgen.
Somit entällt der Tausch und die Gefahr von Schwund durch beschädigte Paletten wird verringert und die Paletten haben immer die volle Tragfähigkeit.
Eine Palette wiegt hier 1,25 Tonnen!

Wie hier allerdings der Tausch in der Praxis stattfinden soll, ist aus meiner Sicht noch fraglich.
Denn ich nehme an dass keiner eine Europalette gegen eine World-Palette tauschen möchte.

Dennoch ein interessanter Ansatzpunkt, bei dem du dich auf der Homepage ausführlich informieren kannst.
www.falkenhahn.eu/

In Relationen wo es keinen Palettentausch gibt wie
Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich ( außer oben aufgeführte Dept. ), Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Republik Zypern sowie nicht EU-Land Norwegen ist dies durchaus eine Möglichkeit die Kosten zu veringern.

Mich würde der Einkaufspreis einer Palette interessieren (je nach Abnahmemenge natürlich)...


Gruß
M.Mayerhofer

Mayerhofer Geschrieben am 02 November 2010



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14 Mai 2005
722 Beiträge
Habe gestern gleich ein Angebot von Falkenhahn bekommen, das mich allerdings ein wenig entäuscht hat.

Zwar handelt es sich um neue Worldpaletten, jedoch bekomme ich gebr. Europaletten, Hell, 1. Wahl günstiger...

Gruß
M.Mayerhofer

harambe Geschrieben am 15 November 2010



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05 Juli 2010
8 Beiträge
Hallo,

ich verstehe nicht ganz, weshalb der Weiterverkauf von paletten besser sein soll als der herkömmliche Tausch. In beiden Fällen mach ich Miese weil die Ladungsträger bei jedem Gebrauch an Wert verlieren.

Bei einem Palettenpool bezahl ich immer den gleichen Preis und muss mich um nichts mehr kümmern. Verstehe ich das richtig.
Wer hat Erfahrungen mit Paletten Pooling gemacht? Kann mir hier jemand was zu sagen?

Viele Grüße

Harambee

Logistikmacher Geschrieben am 28 Januar 2011



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07 Juli 2010
11 Beiträge
Hallo,

ich finde, was harambe sagt, klingt sehr logisch. Nehmen wir mal die Firma chep. die bietet das pooling von paletten an. das heißt, die kümmerns sich anscheinend um alles, der spediteur hat weder risiken zu tragen noch zeitaufwand bei der ablieferung. die paletten werden gesammelt und wenn das lager voll ist, kommt chep sie alle abholen, reinigt sie , repariert sie und gibt sie wieder in den kreislauf. ist das nicht eine lösung, die für alle beteiligten am einfachsten ist? man mietet diese paletten, dafür aber hat man weder schlechte paletten noch irgendwelchen stress. ich habe mich damit etwas beschäftigt und halte das mietsystem für die beste lösung. man kann sich das mal ansehen unter www.chep.de

Schultz Geschrieben am 28 Januar 2011



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7 Beiträge
Hallo Logistikmacher,

das bedeutet, dass chep über die gesamte supply chain den Transport begleitet? Weiß jemand, was das Mieten kostet? Das ist bestimmt teuer.

MagNet-99 Geschrieben am 28 Januar 2011



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16 Juni 2006
2694 Beiträge
Schultz wrote:
Hallo Logistikmacher,

das bedeutet, dass chep über die gesamte supply chain den Transport begleitet? Weiß jemand, was das Mieten kostet? Das ist bestimmt teuer.

Hallo Zusammen,

Kosten muss man dem heutigen Poolsystem gegenüberstellen. CHEP hat Verträge mit dem Versender und dem Empfänger. Genau hier liegt auch das Hauptproblem. Beide Parteien müssen Chep wollen. Wenn eine der Parteien nicht will, wird es nichts mit CHEP.....

Gruss
MagNet-99

Logistikmacher Geschrieben am 28 Februar 2011



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11 Beiträge
Wenn man sich aber dafür entscheiden hat, ist das doch eine einfach Lösung?! Warum sollte man chep nicht wollen?

xarfai Geschrieben am 13 April 2011



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06 April 2011
5 Beiträge
Wenn ich das alles richtig verstanden habe, ist es doch auf Dauer günstiger, wenn ich als Händler an dem Poolingsystem teilnehme, oder?! Dann habe ich keinen Stress mit alten und evtl. defekten Paletten und muss mich nicht ärgern, wenn ich meine neuen rausgebe und dafür welche bekomme, die halb auseinander fallen. Und vor allem habe ich keine Probleme mit dem Palettendiebstahl- weil die Paletten gehören ja Chep und die kümmern sich um Lieferung und Abholung.
Von der Seite aus betrachtet, kann ich keinen negativen Punkt für das Poolingsystem sehen. Oder habe ich etwas übersehen?!

Schultz Geschrieben am 14 April 2011



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20 August 2010
7 Beiträge
Ich halte Chep auch für den besten anbieter im Palettenpooling Bereich. Für mich ist außerdem noch der ökologische Gedanke wichtig: Bei Chep gibt es keine Leerfahrten und außerdem hat Chep vor kurzem die höchste Zertifizierung erhalten, die das Forest Stewardship Council (FSC) und das Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung (PEFC) vergeben. Somit ist Chep das einzige Pooling-Unternehmen, das sowohl FSC- als auch PEFC-zertifiziert ist!! Die beiden Institutionen stehen für eine nachhaltige Forstwirtschaft.

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