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Lagerstufenkonzept ABC Analyse


KarlaKolumna Geschrieben am 20 Februar 2013



Dabei seit
20 Februar 2013
1 Beiträge
Hallo!

Kann mir vielleicht jemand zum Thema ABC-Analyse als Grundlage für das Lagerstufenkonzept weiterhelfen?


ich weiß, dass nach der ABC-Analyse die Güter wie folgt definiert werden:

A-Güter: 80 % Wert, 20 % Menge
B-Güter: 10 % Wert, 30 % Menge
C-Güter: 10% Wert, 50 % Menge

X = gleichmäßiger Verbrauch, gängig, gute Vorhersagegenauigkeit
Y = schwankender Verbrauch, weniger gängig
Z= völlig ungleichmäßiger Verbrauch, sehr ungängig, keine Vorhersagegenauigkeit

wo genau werden nun die A,B und C Güter in einem Lagerstufenkonzept (Zentrallager, Regionallager, Auslieferlager) - erstmal unabhängig von ihrer Gängigkeit - gelagert?


und ist die Ersatzteillogistik ein besonderer Fall der Distributionslogistik wo die Güter anders gelagert werden?


ich hoffe mir kann da einer weiterhelfen!

lg

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MagNet-99 Geschrieben am 20 Februar 2013



Dabei seit
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2708 Beiträge
KarlaKolumna wrote:
und ist die Ersatzteillogistik ein besonderer Fall der Distributionslogistik wo die Güter anders gelagert werden?

Das muss nicht so sein, ist es aber meistens.....

Gruss
MagNet-99

MagNet-99 Geschrieben am 20 Februar 2013



Dabei seit
16 Juni 2006
2708 Beiträge
KarlaKolumna wrote:

ich weiß, dass nach der ABC-Analyse die Güter wie folgt definiert werden:

A-Güter: 80 % Wert, 20 % Menge
B-Güter: 10 % Wert, 30 % Menge
C-Güter: 10% Wert, 50 % Menge
Das ist prinzipiell richtig, definieren muss das aber jedes Unternehmen für sich selbst. Mit der ABC-Analyse hat das Unternehmen ja lediglich ein Werkzeug, mit dem es festlegt, welchem Teil der Bestände es welche Aufmerksamkeit zukommen lässt, in der Beschaffung wie in der Logistik und im Vertrieb. Du kannst Konzentrationsschwerpunkte in einer Datenmenge feststellen. Kombiniert mit X,Y,Z kannst du eine 'Klassifikation' durchführen. Die Aussage, welcher Artikel dann welchem Lagertyp und wo zuzuordnen ist, liegt aber noch an anderen Faktoren die produktspezifisch sind oder z.B. durch das Vertriebskonzept beeinflusst werden. Was Du mit Lagerstufe meinst ist mir an dieser Stelle nicht ganz klar. Auch das Wissen über charakterische Bedarfsverläufe hilft imens. Da gibt es immer reichlich Randbedingungen. Nach der Durchführung einer Klassifizierung weiss Du aber wenigstens wie gut deine Stammdaten sind und hast Dir die Möglichkeit geschaffen Ziele abzuleiten. Wenn Du tiefer rein möchtest bietet die Statistik auch noch Möglichkeiten. Google mal 'Störpegel' oder 'Autokorrelogramm' ;-).

Ich könnte jetzt hier noch mehr ins Detail gehen, dafür solltest Du aber ersteinmal schreiben was Du vor hast ......

Gruss
MagNet-99

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