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RFID zur Lagerplatz Ortung von Fässern


heido Geschrieben am 06 Juni 2013



Dabei seit
20 Februar 2013
20 Beiträge
Hallo zusammen,

wir haben in einem Fassfreilager ca. 300 Fässer, alles Gefahrgut, gelagert.
Aus verschiedenen Gründen können wir die Fässer in diesem Bereich nicht auf Plätze einbuchen (schlechte Buchungsroutine unseres LVS, u.ä.).

Wenn wir nun ein Fass suchen, kann es im ungünstigsten Fall 1-2 Stunden dauern bis das benötigte Fass gefunden wird.

Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, wenn man die Fässer mit RFID-Tacks versehen würde, diese mit einem Handscanner, auch auf größere Entfernungen auszulesen und somit die "Suchzeit" auf ein minimumm zu beschränken?
Schon mal vielen Dank für eure Vorschläge oder auch nur Gedanken hierzu.

Gruß
Heido

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Solcon Geschrieben am 29 Oktober 2013



Dabei seit
29 Oktober 2013
4 Beiträge
Hallo Heido,

man glaubt gar nicht, wie viel Zeit in der deutschen Industrie mit dem Suchen nach bestimmten Objekten verbracht wird. Das gibt aber keiner gerne zu ;-)). Dabei gibt es bereits heute schon gute Technik, mit der sich das Problem beheben, oder zumindest deutlich einschränken lässt.

Zunächst muss man die betreffenden Objekte identifizieren. Dafür ist Passiv-RFID in der Tat ein gutes und kostengünstiges Mittel. Andere Technologien, wie z.B. Strichcode, Datamatrixcode etc. hilft aber auch in vielen Fällen und ist i.d.R. noch günstiger als Passiv-RFID.

Als Nächstes müssen die betreffenden bzw. gesuchten Objekte geortet werden. Auch dafür existieren bereits viele gute Technologien, allen voran GNSS (GPS, Glonass), aber auch Local Positioning Systems (LPS). Letzte funktionieren sogar indoor.

Bei der Ortung muss man zwischen der direkten Ortung (Objekt besitzt z.B. einen ortbaren Aktiv-Transponder-Tag) und der indirekten Objektortung unterscheiden (Objekt besitzt zur Auto-ID einen Strich- oder DM-Code oder auch Passiv-RFID-Tag; die Objektortung findet aber über den ortbaren Funkscanner oder über das ortbare Flurförderzeug statt).

Auch den in Deiner Frage skizzierten Objektfinder in Verbindung mit kleinen Aktiv-Transpondern gibt es bereits. Das funktioniert, wie beim "elektronischen Ostereiersuchen" (Such-Objekt wird ausgewählt und Richtung und Entfernung werden auf den Handheld-Display angezeigt. Ein solches System macht natürlich nur Sinn, wenn das Suchen die Ausnahme und nicht die Prozess-Regel ist ;-)).

Bei Interesse an den beschriebenen Technologien einfach einmal mit mir Kontakt aufnehmen. g.schneider @ solcon-systemtechnik.de

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